Citalopram: Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen
Citalopram ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und wird bei Depressionen sowie bei Panikstörungen angewendet. Das Arzneimittel ist verschreibungspflichtig, wirkt erst nach mehreren Wochen und darf nicht abrupt abgesetzt werden. Diese Seite erklärt Anwendung, Nebenwirkungen, Grundsätze der Dosierung, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen.
Wofür wird Citalopram angewendet?
Citalopram wird zur Behandlung von Episoden einer Depression sowie von Panikstörungen mit oder ohne Agoraphobie eingesetzt. Verordnet wird es von einer Ärztin oder einem Arzt nach einer Diagnose, in der Regel als Teil eines Behandlungsplans, der bei mittelschweren und schweren Verläufen auch Psychotherapie umfasst.
Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der SSRI. Er hemmt die Wiederaufnahme des Botenstoffs Serotonin in die Nervenzelle, wodurch mehr Serotonin im synaptischen Spalt verfügbar bleibt. Die Anpassungsvorgänge im Nervensystem, die dahinter stehen, brauchen Zeit; das erklärt, warum die stimmungsaufhellende Wirkung erst mit Verzögerung einsetzt, während Nebenwirkungen oft schon in den ersten Tagen spürbar sind.
Citalopram ist kein Beruhigungsmittel und macht nicht im Sinne einer Sucht abhängig. Es wirkt nicht bei Bedarf, sondern nur bei regelmäßiger täglicher Einnahme über einen längeren Zeitraum. Nach dem Abklingen der Beschwerden wird die Behandlung üblicherweise noch über Monate fortgeführt, um einen Rückfall zu vermeiden; wie lange, entscheidet die behandelnde Praxis gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten.
Nebenwirkungen von Citalopram
Zu den bekannten Nebenwirkungen zählen Übelkeit, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Müdigkeit, Unruhe, Appetit- und Gewichtsveränderungen sowie sexuelle Funktionsstörungen. Viele dieser Beschwerden sind zu Beginn am stärksten und nehmen im Verlauf ab. Die formalen Häufigkeitskategorien stehen in der Fachinformation und in der Packungsbeilage.
Besonders wichtig ist ein Warnhinweis aus der Fachinformation: In den ersten Wochen der Behandlung und nach jeder Dosisänderung können Unruhe, Angst und Suizidgedanken vorübergehend zunehmen, bevor die stimmungsaufhellende Wirkung einsetzt. Am deutlichsten ist das vor dem 25. Lebensjahr beschrieben. In dieser Phase sind engmaschige ärztliche Kontrolle und aufmerksame Angehörige wichtig. Wer Gedanken hat, sich das Leben zu nehmen, wendet sich sofort an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder im Notfall an die 112.
Citalopram kann außerdem die Herzstromkurve beeinflussen und die QT-Zeit verlängern. Herzstolpern, Ohnmachtsanfälle und Schwindel gehören deshalb ärztlich abgeklärt. Ernst zu nehmen sind auch Blutungsneigung, ein niedriger Natriumspiegel mit Verwirrtheit vor allem im höheren Lebensalter und Zeichen eines Serotonin-Syndroms mit Fieber, Muskelzuckungen und Verwirrtheit.
Dosierung und Einnahme
Die Dosis legt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt fest und beginnt üblicherweise niedrig, um die Verträglichkeit zu prüfen. Die Tabletten werden einmal täglich unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen, möglichst immer zur gleichen Tageszeit; ob morgens oder abends besser passt, hängt davon ab, ob eher Müdigkeit oder eher Unruhe auftritt.
Für Citalopram gilt eine zugelassene Tageshöchstdosis, die wegen der Wirkung auf die QT-Zeit begrenzt wurde. Für Menschen über 65 Jahren sowie bei eingeschränkter Leberfunktion und bei bestimmten Varianten des Arzneimittelabbaus liegt diese Grenze niedriger als bei jüngeren Erwachsenen. Die verbindlichen Werte stehen in der Fachinformation; eine eigenmächtige Erhöhung ist gefährlich und verbessert die Wirkung nicht.
Auf den Wirkeintritt muss man warten: Eine Besserung zeigt sich meist erst nach zwei bis vier Wochen, die volle Wirkung oft später. Ein vorzeitiger Abbruch, weil zunächst nur Nebenwirkungen spürbar sind, ist der häufigste vermeidbare Fehler. Ebenso wichtig: Citalopram wird nie abrupt abgesetzt. Beim plötzlichen Absetzen können Schwindel, grippeähnliches Gefühl, Missempfindungen wie kleine Stromstöße, Schlafstörungen und Reizbarkeit auftreten. Das Ausschleichen erfolgt schrittweise über Wochen nach ärztlichem Plan.
Ist Citalopram rezeptfrei?
Nein. Citalopram ist verschreibungspflichtig und ohne ärztliche Verordnung weder in der Apotheke vor Ort noch im Versandhandel erhältlich. Ein Fragebogen, ein Bezug aus dem Ausland oder ein Portal ändern daran nichts. Es ist kein Betäubungsmittel, unterliegt also keinem Sonderrezept, aber der vollen Verschreibungspflicht.
Der Grund liegt in der Substanz selbst. Vor der ersten Verordnung müssen die Diagnose gesichert, das Risiko für Herzrhythmusstörungen und der Salzhaushalt eingeschätzt und andere Arzneimittel geprüft werden, weil mehrere Kombinationen ausgeschlossen sind. Hinzu kommt die engmaschige Begleitung in den ersten Wochen, in denen Unruhe und Suizidgedanken vorübergehend zunehmen können. Ein Antidepressivum in Eigenregie zu beginnen oder aus einer fremden Packung zu übernehmen, ist gefährlich.
Rezeptfrei erhältlich sind lediglich pflanzliche Präparate mit Johanniskraut in den jeweils zugelassenen Anwendungsgebieten. Sie sind kein Ersatz und keineswegs harmlos: Johanniskraut wirkt auf denselben Botenstoff, ist an zahlreichen Wechselwirkungen beteiligt und darf nicht zusammen mit einem SSRI eingenommen werden. Bei Verdacht auf eine Depression führt der Weg in die Arztpraxis oder in eine psychotherapeutische Sprechstunde.
Warum wir Citalopram derzeit nicht online beurteilen
Wir beurteilen Antidepressiva derzeit nicht online, auch nicht zur Fortführung einer Behandlung, die eine Ärztin oder ein Arzt bereits eingestellt hat. Auf dieser Seite gibt es deshalb nichts zu bestellen, und es fallen bei uns keine Kosten an. Der Grund liegt in der Art unserer Leistung: Sie füllen einen schriftlichen Fragebogen aus, den eine Ärztin oder ein Arzt getrennt beurteilt - ohne Videosprechstunde und ohne Telefontermin. Bei einem Arzneimittel, dessen Dosis an Stimmung, Schlaf und Verträglichkeit angepasst wird, gehört diese Anpassung in die Hände einer Praxis, die Sie kennt und mit Ihnen sprechen kann. Eine Ersteinstellung gehört ohnehin nicht in ein Formular.
Wenn Ihre Packung Citalopram zur Neige geht, wenden Sie sich rechtzeitig an Ihre Hausarztpraxis oder an die Praxis, die Sie behandelt, und setzen Sie das Arzneimittel nicht eigenmächtig ab: abruptes Absetzen kann Absetzsymptome auslösen. Bei akuter Verschlechterung oder Suizidgedanken wenden Sie sich sofort an Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst, in Notfällen an 112; die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar.
Preis, Kosten und Erstattung durch die Krankenkasse
Auf Kassenrezept ist Citalopram für gesetzlich Versicherte eine Regelleistung. Fällig wird die Zuzahlung nach § 61 SGB V: zehn Prozent des Abgabepreises, mindestens fünf und höchstens zehn Euro und nie mehr als die Kosten der Packung. Weil der Wirkstoff seit Langem generisch verfügbar und günstig ist, liegt die Zuzahlung praktisch häufig an der Untergrenze, und manche Präparate sind wegen deutlicher Unterschreitung des Festbetrags von der Zuzahlung befreit. Wer die Belastungsgrenze erreicht, kann bei der Krankenkasse eine Befreiung beantragen.
Auf einem Privatrezept, wie es aus einer schriftlichen ärztlichen Beurteilung entsteht, wird der Apothekenabgabepreis vollständig selbst getragen. Er hängt von Wirkstärke, Packungsgröße und Hersteller ab und lässt sich in Arzneimitteldatenbanken wie der Gelben Liste nachschlagen; wir nennen hier bewusst keinen Betrag für das Arzneimittel.
Unsere eigene Leistung kommt hier nicht hinzu: Antidepressiva beurteilen wir derzeit nicht online, für dieses Arzneimittel entstehen bei uns also keine Kosten.
Wechselwirkungen und Alkohol
Einige Kombinationen sind ausgeschlossen. Dazu gehören MAO-Hemmer, bei denen zwischen den Behandlungen ein zeitlicher Abstand eingehalten werden muss, sowie Arzneimittel, die ihrerseits die QT-Zeit verlängern, etwa bestimmte Herzrhythmus- und Antipsychotika oder einzelne Antibiotika. Der Grund ist das Risiko für schwere Herzrhythmusstörungen.
Vorsicht gilt bei allen Substanzen, die den Serotoninhaushalt beeinflussen, darunter andere Antidepressiva, Triptane gegen Migräne, Tramadol, Linezolid und Johanniskraut: In Kombination kann ein Serotonin-Syndrom entstehen. Zusammen mit Schmerzmitteln aus der Gruppe der NSAR, mit Acetylsalicylsäure oder mit Gerinnungshemmern steigt das Blutungsrisiko, besonders im Magen-Darm-Trakt. Auch entwässernde Mittel sind relevant, weil sie zusammen mit einem SSRI den Natriumspiegel senken können. Deshalb gehört jede Selbstmedikation vorher in die Apotheke oder die Arztpraxis.
Alkohol wird während der Behandlung nicht empfohlen. Eine pharmakokinetische Wechselwirkung ist zwar nicht im Vordergrund, doch Alkohol verstärkt Müdigkeit und Benommenheit, beeinträchtigt Urteilsvermögen und Fahrtüchtigkeit und verschlechtert den Verlauf einer Depression. Ob die Verkehrstüchtigkeit gegeben ist, hängt vom individuellen Ansprechen ab und sollte gerade zu Behandlungsbeginn ärztlich besprochen werden.
Gegenanzeigen: wer Citalopram nicht einnehmen darf
Nicht angewendet werden darf Citalopram bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, bei gleichzeitiger Behandlung mit MAO-Hemmern sowie bei bekannter Verlängerung der QT-Zeit oder einem angeborenen Long-QT-Syndrom. Auch die Kombination mit anderen Arzneimitteln, die die QT-Zeit verlängern, ist ausgeschlossen.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Herzerkrankungen, bei niedrigem Kalium- oder Magnesiumspiegel, bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion, bei Epilepsie oder Krampfanfällen in der Vorgeschichte, bei Engwinkelglaukom, bei erhöhter Blutungsneigung sowie bei Diabetes, weil sich die Stoffwechsellage ändern kann. Bei bipolarer Störung besteht die Gefahr, dass ein Antidepressivum in eine manische Phase umschlagen lässt; entsprechende Vorerkrankungen müssen deshalb genannt werden. Auch eine Elektrokrampftherapie und frühere Reaktionen auf andere Antidepressiva sind anzugeben.
Vor Beginn oder Fortsetzung der Behandlung kann eine ärztliche Kontrolle von EKG und Blutsalzen sinnvoll sein, besonders im höheren Lebensalter. Die verbindliche und vollständige Liste der Gegenanzeigen steht in der Fachinformation. Unvollständige Angaben führen dazu, dass eine Verordnung abgelehnt wird.
Generikum oder Original?
Citalopram ist der Name des Wirkstoffs, nicht einer Marke. Das ursprüngliche Originalpräparat ist seit Langem generisch verfügbar, sodass in deutschen Apotheken zahlreiche wirkstoffgleiche Präparate verschiedener Hersteller stehen. Sie enthalten denselben Wirkstoff in derselben Menge und sind in ihrer Wirkung als gleichwertig zugelassen.
Auf Kassenrezept entscheidet der Rabattvertrag der Krankenkasse, welches Präparat abgegeben wird, sofern die verordnende Praxis den Austausch nicht ausgeschlossen hat. Deshalb kann die Packung nach einer Folgeverordnung anders aussehen. Wer nach einem Herstellerwechsel Veränderungen bemerkt, sollte das ansprechen, statt die Einnahme abzubrechen; in begründeten Fällen kann die Praxis den Austausch ausschließen. Unterschiede betreffen Hilfsstoffe, Tablettenform und Teilbarkeit, was bei Unverträglichkeiten eine Rolle spielen kann.
Zu unterscheiden ist Citalopram von Escitalopram. Escitalopram ist kein Generikum von Citalopram, sondern ein eigenständiger Wirkstoff mit eigener Dosierung; die Milligrammangaben sind nicht übertragbar. Ein Wechsel zwischen den beiden ist immer eine ärztliche Entscheidung und wird nie eigenmächtig vorgenommen.
Schwangerschaft und Stillzeit
In Schwangerschaft und Stillzeit wird Citalopram nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung angewendet. Entscheidend ist, dass eine unbehandelte Depression selbst ein erhebliches Risiko für Mutter und Kind darstellt. Die Entscheidung fällt deshalb nie pauschal, sondern individuell zwischen der Schwere der Erkrankung, dem bisherigen Ansprechen und den Daten zum Wirkstoff.
Wer unter der Behandlung schwanger wird, setzt das Arzneimittel nicht eigenmächtig ab: Ein abruptes Absetzen kann Absetzsymptome und einen Rückfall auslösen. Stattdessen gehört die Situation zeitnah in die behandelnde Praxis. Bei Anwendung im letzten Drittel der Schwangerschaft können beim Neugeborenen vorübergehende Anpassungsstörungen auftreten, weshalb die Geburtsklinik über die Medikation informiert sein sollte.
Der Wirkstoff geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Ob gestillt werden kann, wird individuell entschieden; das Kind wird dabei auf Trinkschwäche, Unruhe oder auffällige Müdigkeit beobachtet. Unabhängige Informationen zur Arzneimitteltherapie in Schwangerschaft und Stillzeit bietet das Pharmakovigilanzzentrum Embryotox. Für eine ärztliche Beurteilung bei MEDINOW gilt: Eine bestehende oder geplante Schwangerschaft gehört in die behandelnde Praxis und nicht in ein schriftliches Verfahren.
Beipackzettel und Fachinformation
Verbindlich sind die Packungsbeilage der abgegebenen Packung und die Fachinformation des Herstellers. Weil viele wirkstoffgleiche Präparate im Handel sind, unterscheiden sich Wirkstärken, Teilbarkeit und Hilfsstoffe: Maßgeblich ist der Beipackzettel des Präparats, das tatsächlich abgegeben wurde.
Dort stehen die Anwendungsgebiete, die vollständige Liste der Gegenanzeigen und Wechselwirkungen, die zugelassenen Tageshöchstdosen einschließlich der niedrigeren Grenze im höheren Lebensalter, der Warnhinweis zu Unruhe und Suizidgedanken zu Behandlungsbeginn sowie sämtliche Nebenwirkungen mit ihren formalen Häufigkeitskategorien. Nachschlagen lässt sich das über das Wirkstoffprofil der Gelben Liste, die Arzneimittel- und Risikoinformationen des BfArM einschließlich der Rote-Hand-Briefe und das deutsche Fachinformationsverzeichnis. Die Nationale Versorgungsleitlinie zur unipolaren Depression ist über die AWMF zugänglich.
Diese Seite ersetzt weder die Packungsbeilage noch das ärztliche Gespräch. Vermutete Nebenwirkungen können zusätzlich zur Meldung in Arztpraxis oder Apotheke direkt an das BfArM gemeldet werden. Medizinisch geprüft von lek. Damian Wojno, polnische Approbation Nr. 3211301.
Ist Citalopram verschreibungspflichtig?
Ja. Citalopram ist verschreibungspflichtig und ohne ärztliche Verordnung in keiner Apotheke erhältlich, auch nicht im Versandhandel. Es ist kein Betäubungsmittel, erfordert aber vor der Verordnung eine Diagnose sowie die Prüfung von Herz, Blutsalzen und weiteren Arzneimitteln.
Wie schnell wirkt Citalopram?
Eine spürbare Besserung der Stimmung tritt meist erst nach zwei bis vier Wochen ein, die volle Wirkung oft später. Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Unruhe sind dagegen häufig schon in den ersten Tagen zu bemerken. Ein vorzeitiger Abbruch ist deshalb der häufigste vermeidbare Fehler.
Welche Nebenwirkungen sind häufig?
Berichtet werden vor allem Übelkeit, Mundtrockenheit, Schwitzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Müdigkeit und sexuelle Funktionsstörungen. Zu Beginn und nach jeder Dosisänderung können Unruhe, Angst und Suizidgedanken vorübergehend zunehmen, am deutlichsten vor dem 25. Lebensjahr. In dieser Phase ist ärztliche Begleitung wichtig.
Darf man Alkohol trinken?
Alkohol wird während der Behandlung nicht empfohlen. Er verstärkt Müdigkeit und Benommenheit, beeinträchtigt Urteilsvermögen und Fahrtüchtigkeit und verschlechtert den Verlauf einer Depression. Eine sichere Menge lässt sich nicht angeben; besprechen Sie das in Ihrer Arztpraxis.
Kann ich das Folgerezept online anfordern?
Bei uns derzeit nicht. Wir beurteilen Antidepressiva zurzeit nicht online, auch nicht zur Fortführung einer laufenden Behandlung, und es fallen bei uns dafür keine Kosten an. Für ein Folgerezept wenden Sie sich bitte rechtzeitig an Ihre Hausarztpraxis oder an die Praxis, die Sie behandelt.